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Mein Weg zur Heilung (Teil 1)

Veränderung beginnt stets bei dir!

Julia Lindenbaum – TCM & QiGong

Vielleicht ist genau jetzt die Zeit deine Essgewohnheiten zu ändern. Mit 13 wurde ich Vegetarier, lebte & ernährte mich gesund – dachte ich zumindest. Trotzdem war ich mit Anfang 20 schwer erkrankt mit Morbus Crohn & mein komplettes Verdauungssystem war durchgehend entzündet. Mittels Kortisonpräparaten & später sogar einer Immunsystem unterdrückenden Therapie versuchte die Schulmedizin mir zu helfen. Alles jedoch nur in seinen angekündigten Grenzen & mit den entsprechend unangenehmen Nebenwirkungen, die u.a. von Haarausfall, Blähungen, häufigen Erkältungen, Hautprobleme (ständige Trockenheit, Schuppen, Warzen etc.), Gewichtszunahme (durch die vermehrten Wassereinlagerungen), Vitamin- & Vitalstoffmangel, ständigen Verdauungsproblem von einseitigem, nicht schmeckenden Schonkostessen bis hin zu vorhergesagten OPs führten. Gesundet bin ich vom verordneten Medikamentencocktail mit einer Maximaldosis von 20 Tabletten/Tag (mit Anfang 20!!!) nicht.

Gesund bin ich mittlerweile dennoch. Es haben sicherlich viele Komponenten dazu beigetragen wieder heil zu werden, doch ein ganz wesentlicher war die Ernährung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Der wichtigste Unterschied zwischen TCM-Ernährung & westlicher Ernährung:
Die TCM kennt keine Vitamine, Eiweiße oder Kohlenhydrate, auch keine Kalorien. Denn im Mittelpunkt steht
die Verdauung an sich
, die mit dem Nahrungs-Qi (der feinstofflichen Energie der LEBENSmittel) gestärkt wird.

Während die westliche Ernährung uns darauf konditioniert, immer die Inhaltsstoffe zu beachten (Vitamin-, Eiweiß- & Zuckergehalt), geht es in der TCM-Ernährung vor allem darum, die Verdauung körperlich-energetisch zu stärken. Dies funktioniert mit Wärme – dem sogenannten Verdauungsfeuer, das aus dem Becken, genauer aus den Nieren, jegliche Verdauungsprozesse anfeuert. In der chinesischen Ernährungslehre „Unterer Erwärmer“ genannt.
Daher ist die wichtigste TCM-Empfehlung im Bezug auf eine gesundheitsfördernde Ernährung, mehr gekochte & weniger rohe oder gar kalte Nahrung zu essen.

Zufälliger Weise war ich zu meiner anfänglich heftigsten Morbus-Crohn-Zeit in Russland & später in der Mongolei, China & Südasien unterwegs – alles Länder, die rein zufällig, gekochte, warme Speisen sehr zu schätzen wissen. Doch mittlerweile wissen wir:

ES GIBT KEINE ZUFÄLLE!!! *schmunzel*

💚 Hier ein paar Tipps für deine ersten Schritte hin zu einer Ernährung nach TCM:

Finde zunächst heraus, welche warmen Mahlzeiten gut für dich sind.

  • Was hast du z.B. als Kind gern gegessen?
  • Welches Essen schmeckt dir wirklich & was macht dich satt?
  • Wie geht es deiner Verdauung nach dem Essen?
    (Wenn das Essen für dich passt, liegt es dir nicht schwer im Magen, du bist nicht müde denn es gibt dir Energie & du bleibst ca. 3 Stunden satt (oder sogar länger).

Und dann versuche dich an dieser neuen Option, dir täglich etwas Gekochtes, Warmes zu gönnen. Früh – Mittag – Abend, wäre natürlich fantastisch. Doch auch Veränderungen fangen mit kleinen Schritten an. Gönn dir also zunächst erstmal „nur“ ein warmes Frühstück oder eine gekochtes Mittagsmahlzeit. Zuviel Neues auf einmal kann schnell zu Überforderung führen. Von daher:

Beginne mit wenigstens einer bis zwei gekochten warmen Mahlzeiten am Tag & spüre, wie sich dein Körper damit anfühlt.

Alles, was sich gut anfühlt, dich zufriedenstellend sättigt, dir gut schmeckt & somit auch wohltut, kannst du gern fortführen. Denn wisse:

Alles, was du dir selber Gutes tust, tust du ebenso für die Welt, in der du lebst!

Iss achtsam.
Sei mutig.
Halte dein Licht.

Alles Liebe, Julia

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